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Düren |
Sommercamp 2011 des Aktionsbündnisses STOP Westcastor am 23. und
24. Juli 2011 auf dem „Friedensacker“ bei Jülich
In den letzten Wochen ist viel über Ausstieg aus der Atomenergie sowie über
alternative und umweltfreundliche Energiegewinnungskonzepte diskutiert worden.
Das Aktionsbündnis STOP Westcastor (ASW) hat sich an den Diskussionen und
Demonstrationen in NRW aktiv beteiligt aber dabei das regionale Anliegen nämlich
den angedachten Transport der 152 mit hoch verstrahlten Brennelementkugeln
befüllten Castoren vom Zwischenlager des Jülicher Forschungszentrums in das
Zwischenlager Ahaus- nicht aus den Augen verloren. Nach wie vor besteht von
Seiten des Jülicher Forschungszentrums (FZJ) die Absicht, diese aus unserer
Sicht verantwortungslosen Transporte durchzuführen. Deshalb organisiert ASW am
23. und 24. Juli 2011 in unmittelbarer Nähe von Jülich auf dem Friedensacker
Glimbach ein „Sommeraktionscamp“. Ziel dieses Camps soll es unter Anderem sein,
in Arbeitsgruppen Strategien für den Fall der Jülicher Castortransporte
auszuarbeiten, die Herbstaktionen von ASW im Wendland vorzubereiten sowie den
Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des ASW zu verbessern.
Es ist vorgesehen, das Campwochenende am 23.7. um 14 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums zu eröffnen. Anschließend startet ein Fahrradkorso zum „Friedensacker“ Glimbach bei Linnich. Der „Friedensacker“ besitzt eine interessante Tradition aus der zeit der Friedensbewegung in der Bundesrepublik. Dort befindet sich der NATO Anlage „Castle Gate“, ein militärischer Bunker, der im Zuge des kalten Krieges in den 1980ér Jahren ausgebaut werden sollte. 1986 verhinderten etwa 2000 FriedensaktivistInnen diese militärischen Ausbaupläne dadurch, dass sie das Gelände rund um den Bunker- in viele kleine Parzellen aufgeteilt aufkauften. Dieses Areal,. Dass sich bis heute im Besitz dieser AktivistInnen befindet, ging unter dem Namen „Friedensacker“ in die Geschichte der bundesdeutschen Antikriegsbewegung ein. Das ASW will mit dem Sommercamp auf diesem historischen Gelände auch eine Verbindung zwischen der Friedensbewegung der 70ér und 80ér Jahre und der heutigen Anti AKW Bewegung herstellen. So sollen am 24. Juli symbolisch einige Parzellen von den Besitzern, die das Land 1986 erwarben, an junge AktivistInnen der Anti AKW Bewegung von heute übertragen werden. Neben der Kundgebung vor dem FZJ und den Arbeitsgruppen sind auch Livemusik sowie gemeinsame Diskussionsrunden angedacht.
Nach der Auswertung der Arbeitsgruppen und dem symbolischen Übertragungsakt einiger Parzellen wird das Camp am 24.7. gegen 13:00 Uhr offiziell beendet werden.
Es ist keine Anmeldung notwendig! Die TeilnehmerInnen müssten sich aber logistisch selbst organisieren West-Castor sichert nur den organisatorischen Rahmen!
Geplanter Programmablauf:
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23.07.11 |
24.07.11 |
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ñ Kundgebung am Tor des Jülicher Forschungszentrum ñ Fahrt zum Friedensacker mit Rädern (ca. 20km) und Autos ñ Aufbau Camp, Ankommen, Kaffee trinken ñ Camp-Vollversammlung Bewegung, danach Aufteilung in AGs und andere Aktivitätsgruppen ñ Abendessen ñ Live-Musik ñ Diskussionen / ev. Lagerfeuer? |
ñ Frühstücken ñ Plenum mit Berichten der AGs ñ Symbolische „Parzellen-Weitergabe“ von Friedensbewegung zur Anti-Atom- Bewegung ñ Abschluss des Camps |
Anreise Mit der Bahn nach Düren, Umstieg Richtung Jülich zur Demo. (Fahrradmitnahme)
Zug fährt weiter bis nach Glimbach, dort 2 km mit Rad oder zu Fuß
oder unseren „Schuttledienst“ anrufen (0177-7421484)
Übernachtung In eigenen Zelten. Bitte alles selber mitbringen!
Wasser Kein fließendes Wasser vorhanden!
Trinkwasser unbedingt selber mitbringen
Essen Selber mitbringen!! aber: Eine Volxküche ist angefragt.
Info unter : www.westcastor.de